Temperamentbündel "Filli" sucht ein neues Zuhause


Schau ich nicht zuckersüß?
Schau ich nicht zuckersüß?

Hallo, mein Name ist Filli und ich bin der liebste Unschuldsengel 😇. Ok, vielleicht nicht ganz, denn eigentlich hab ich es ja faustdick hinter den Ohren! 😼 Aber mal von vorn:

Nachdem ich zu früh von meiner Mutter und meinen Geschwistern getrennt wurde, lebte ich allein bei einer Familie, die leider kaum Interesse an mir hatte. Sie versperrten mir alle Räume und ich lebte lange Zeit nur im Flur 😿… auch hatten sie kaum Zeit zum Spielen oder zum Kuscheln. Ich fühlte mich also ziemlich einsam und bekam ganz schön Frust. Ist ja auch kein Wunder, wenn man meine Bedürfnisse nicht respektiert 😾.

Dann im Januar diesen Jahres, da war ich schon 3,5 Jahre alt, holten mich sehr liebe Menschen aus meinem Flur. Ihr glaubt nicht, wo ich dann hinkam: Eine riesengroße Wohnung mit offenen Räumen und ich durfte überall hin! Es war soooo spannend, das alles zu erkunden! 😻 Die neuen Menschen fand ich wirklich toll, denn sie schmusten und spielten mit mir. Endlich nicht mehr einsam! Doch leider waren sie dann oft den ganzen Tag weg und ich war allein in der großen Wohnung. Das fand ich doch recht langweilig und freute mich umso mehr, wenn sie abends wieder nach Hause kamen. Da drehte ich dann so richtig auf und zeigte, was für Temperament in mir steckt! Beim Spielen kann ich manchmal ganz schön ungestüm werden und nutze auch gerne meine Krallen und Zähne – wofür hab ich die denn sonst? Meine neuen Menschen finden das allerdings nicht so toll, aber das kann ich gar nicht verstehen 🤷‍♀️.

eigentlich bin ich ein Sensibelchen
eigentlich bin ich ein Sensibelchen

Doch vor Kurzem ist etwas ganz Schlimmes passiert – etwas, das mich wirklich sehr arg mitgenommen hat 😿: Vor ein paar Wochen balancierte ich, wie so oft, auf der Küchenarbeitsfläche herum. Meine Halterin fand das wohl nicht so gut und wollte mich runter setzen. Dabei stolperte sie gegen den Geschirrspüler, sodass es ordentlich schepperte! Da ich laute Geräusche ziemlich doof finde, habe ich mich natürlich mega erschrocken und wollte fliehen! Dabei rutschte ich aus und fiel erst in den offenen Geschirrspüler, sprang dann auf das Fensterbrett, rutschte wieder ab und versuchte mich auf der nächsten Oberfläche zu halten, wo ich aber wieder abrutschte und Küchenutensilien mitriss. Ich verschwand dann erstmal im Esszimmer. Ich sage euch, das war der Schreck meines Lebens! 😫 Meine Halterin meinte es nur gut und machte dann die Tür zu, damit ich mich beruhigen konnte. Doch das tat ich nicht! Als sie nach ein paar Minuten die Tür wieder aufmachte, dachte ich, das sie an allem Schuld sei und in meiner riesig großen Angst konnte ich mich nur für Flucht oder Angriff entscheiden. Ich entschied mich für Angriff, denn solch einen Schock wollte ich nie mehr erleben! In meiner panischen Angst habe ich meine Halterin leider verletzt, denn ich wusste nicht, ob der Schreck weiter gehen würde. Meine Halterin verließ dann die Wohnung, da auch ich ihr Angst gemacht habe. Später kam dann mein Halter in die Wohnung, das erschreckte mich zwar auch erstmal kurz, aber ihm vertraute ich, denn er war bei dem schrecklichen Ereignis nicht mit dabei. Er konnte mich dann ein wenig beruhigen. Am nächsten Tag waren wir dann beim Tierarzt und der stellte fest, dass ich wohl hier und da ein paar Prellungen hatte und ich bekam sehr lecker schmeckende Schmerzmittel. Schon bald darauf ging es mir wieder besser. Weil mir das alles solche Angst gemacht hat, wurde ich vorübergehend ein echter Kontroll-Freak! 🧐 Mit Adleraugen beobachtete ich meine Menschen genau und wenn diese sich zu schnell in einen anderen Raum bewegten, machte ich ihnen mit kurzen Krallen-Angriffen klar, dass ich das unheimlich fand, weil es mir zu plötzlich passierte. Doch dieses Verhalten habe ich jetzt wieder abgelegt, denn mittlerweile habe ich mich wieder beruhigen können und kann auch mit meiner Halterin wieder problemlos kuscheln und spielen! 🥰

Ich hab Dich genau im Blick!
Ich hab Dich genau im Blick!

Meine Menschen kontaktierten dann eine Tierpsychologin, weil meine Halterin damals total Angst vor mir hatte. Als die Dame zu uns zu Besuch kam, war ich mit meinem Halter allein zuhause. Menschen, müsst ihr wissen, finde ich richtig toll und so begrüßte ich die Tierpsychologin mit ganz viel Filli-Charme 🥰. Sie war auch ganz entzückt von mir, doch da kannte sie mein Kontrollverhalten noch nicht. Das demonstrierte ich ihr, als sie plötzlich ins Bad ging. Zack hing ich ihr an den Waden. Doch sie blieb ganz ruhig und ich beobachtete, was sie als nächstes macht. Mein Halter lockte mich dann mit Leckerlis in ein anderes Zimmer, doch ich durfte dann auch schnell wieder raus und war bei dem Gespräch ganz interessiert mit dabei. Die Tierpsychologin war lange da, redete mit meinem Halter und telefonierte dann noch mit meiner Halterin. Dabei erzählten meine Menschen von den Geschehnissen und die Tierpsychologin meinte, dass hier eine sehr unglückliche Verkettung von verschiedenen Umständen zu dem jetzigen Problem führte. Zum Einen wurde ich wohl zu früh von meiner kätzischen Familie getrennt, sodass ich nicht ausreichend sozialisiert wurde und somit keine Impulskontrolle erlernt hätte (hä?🤔). Auch würde ich keine Grenzen respektieren. Und ein sehr großes Problem wäre auch, dass ich nicht genügend katzengerechte Beschäftigung bekomme und das auch Katzenmöbel fehlten. So würde ich aus Frust und Unterforderung mir eben Reize zum Spielen und Toben suchen und dabei eben gern Grenzen überschreiten, weil ich meine Krallen und Zähne einsetze. Naja, und zum Anderen meinte sie, dass bei dem schrecklichen Ereignis wohl eine umgerichtete Aggression bei mir entstand, bei der ich den erlebten Schreck mit meiner Halterin verknüpft habe und daraus eben mein starkes Kontrollverhalten kommt. Ja, dem stimme ich zu. Denn meine Halterin war ja unmittelbar dabei, als ich den Schreck meines Lebens erlebte. Also logisch, dass sie dafür verantwortlich sein muss, oder? Sie empfahl meinen Haltern ganz schön viele Maßnahmen, darunter eine vorübergehende räumliche Trennung zwischen mir und meiner Halterin und das sich meine Halter ganz ruhig in der Wohnung bewegen sollten. Und noch ganz viele Katzenmöbel und mehr Beschäftigung. Das fand ich richtig gut! 👍 Über Ostern war ich dann mit meinem Halter zu seinen Eltern in ein großes Haus gefahren, wo ich in der oberen Etage lebte. Ich war total begeistert! Endlich raus aus der Wohnung mit den schrecklichen Erinnerungen und rein in ein neues Abenteuer! Ich war 4 Tage da und habe alles genaustens inspiziert. Mein Kontrollverhalten brauchte ich hier nicht und ich hatte auch keine Angst. Das war für mich ein bisschen wie Urlaub😻. Als ich dann wieder nach Hause kam, zeigte ich meinen Menschen, dass ich wirklich viel Action brauche! 💪 Meine Halterin ließ ich wieder näher an mich ran und sie durfte mich auch wieder kuscheln. Sie versuchen gerade, mich mehr zu beschäftigen, doch irgendwie reicht mir das nicht – ich brauche mehr! 😉 Und am besten nochmal einen Neuanfang in einer anderen Umgebung. Ich glaube, Freigang ins Grüne wäre ideal für mich! 🏘️ Da könnte ich toben und jagen und rennen! Meine Halter sagen, dass sie mir mit meinem Temperament nicht gerecht werden können und deswegen nach einem neuen Zuhause für mich suchen...

Deswegen gebe ich, Filli, nun eine Suchanzeige für ein neues Zuhause auf:

Schenkst Du mir ein neues Zuhause?
Schenkst Du mir ein neues Zuhause?

Wenn Du mir eine echte Chance geben möchtest und Dich in mich verliebt hast, dann melde Dich bitte unter info@meisterin-lampe.de

Die Tierpsychologin erzählt Dir dann auch nochmal ganz in Ruhe mehr zu mir und Du kannst ganz viel erfragen. Also, nur Mut! Deine Filli 🥰