Tierverhaltenstherapie:

Katzenverhaltenstherapie, Kaninchenverhaltenstherapie, Hundeverhaltenstherapie

Verhaltensprobleme erfolgreich therapieren


Die Verhaltensforschung gewann seit ihrer Entstehung im 19. Jhd. glücklicherweise immer mehr an Bedeutung und hat damit den Grundstein für tierische Berufe gelegt. Dank der Vorarbeit engagierter Tiermediziner, Verhaltensforscher und Zoologen gibt es heute den Beruf des Tierverhaltenstherapeuten - ein echter Gewinn für alle (Haus)Tiere und ihre Menschen! Denn wo früher auffälliges Verhalten von Tieren schnell abgetan wurde, schaut man heute genauer hin und erarbeitet professionelle Therapiekonzepte, um Tier und Mensch zu helfen. Tierverhaltenstherapien beinhalten jedoch weitaus mehr, als die bloße Problembehandlung: Durch die intensive Zusammenarbeit mit einem Tierverhaltensexperten lernt der Tierhalter seinen tierischen Freund besser kennen und kann ein tiefes Verständnis für dessen Wahrnehmung aufbauen. Die Ziele einer Tierverhaltenstherapie sind dabei die Stärkung der Beziehung zwischen Mensch und Tier(en) durch Aufbau der Empathie, Ausbau von Wissen und aktiver Beschäftigung sowie die Gestaltung eines artgerechten Lebensraums.

Doch was sind die Gründe und Ursachen für Verhaltensprobleme und Verhaltensstörungen bei Tieren? Zu den häufigsten Ursachen zählen u.a.

  • genetische Veränderungen (insbesondere bei bestimmten Zuchtrassen)
  • (unentdeckte) Krankheiten
  • mangelnde oder fehlende Sozialisierung
  • unzureichende oder falsche Haltung
  • Unterbeschäftigung
  • Überlastung
  • Kommunikationsfehler
  • dysfunktionaler Mehr-Tier-Haushalt
  • dysfunktionaler Mensch-Tier-Haushalt
  • zu starke oder plötzliche Veränderungen im Lebensumfeld
  • Mobbing
  • Ängste
  • Phobien
  • Traumata
  • etc.

All diese Probleme verursachen bei Tieren großen Stress bis hin zu körperlichen Erkrankungen (z.B. FIC bei Katzen). Durch ihr ungewöhnliches Verhalten zeigen Tiere, das etwas nicht stimmt - viele Verhaltensstörungen sind jedoch gar nicht so leicht als solche zu erkennen und werden kaum vom Halter wahrgenommen oder sogar als normales Verhalten interpretiert. Dazu zählen vor allem viele Angststörungen und Aggressionen. Auch Tiere können z.B. Depressionen entwickeln und ernsthaft daran erkranken. Die Folgen können Inaktivität durch geringe Lebensfreude, Übergewicht oder Unsauberkeit sein. Aber auch hinter vermeintlich temperamentvollem Normalverhalten können Aggressionen stecken. Jede Verhaltensauffälligkeit sollte daher immer ernst genommen werden, denn sie beeinträchtigt die Lebensqualität ihres Tieres enorm!

Wenn Tiere sich in ihrem Lebensraum nicht wohl fühlen, es Probleme im Zusammenleben mit anderen Tieren oder dem Menschen gibt, zeigen sie dies durch entsprechende Verhaltensweisen. Dazu gehören u.a.

  • extreme Scheuheit/Ängstlichkeit/Unsicherheit
  • zahlreiche Aggressionsformen 
  • erhöhte Reizsensibilität
  • Fellverlust durch Fellrupfen (psychogene Alopezie)
  • Selbstverstümmelung
  • Inaktivität
  • Hyperaktivität
  • Gewichtsprobleme durch verändertes Fressverhalten
  • Unsauberkeit
  • Markierverhalten
  • Vokalisation bei Katzen, Hunden und Ziervögeln
  • "Verwüstung/Zerstörung" der Einrichtung
  • "Unberechenbarkeit" 
  • eingeschränkter Bewegungsradius
  • Nicht-zur-Ruhe-Kommen
  • "plötzliche" Verhaltensänderungen
  • etc.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Tierverhaltenstherapie ist Ihr Verständnis für die Wahrnehmung Ihres Tieres und Ihre Compliance (aktive Mitarbeit), denn nur so können bestehende Probleme gelöst werden und ein harmonisches Miteinander im Sinne aller tierischen und menschlichen Mitbewohner gelingen. 

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob bei Ihrem Tier / Ihren Tieren eine Verhaltensstörung vorliegt, ist es oft sinnvoll, vorerst durch eine Verhaltensberatung abzuklären, ob es sich um echte Verhaltensstörungen oder arttypisches Normalverhalten handelt. Hierfür analysiere ich das Verhalten Ihres Tieres ausführlich mittels Erstgespräch, Anamnesebogen und Video-Aufnahmen. Auch Hausbesuche finden statt, soweit dies erforderlich wird - aktuell natürlich unter den entsprechenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Sollte ich nach meiner Analyse der Ansicht sein, dass eine Verhaltensstörung vorliegt, so wird nur die Verhaltenstherapie abgerechnet. Sollte es sich um arttypisches Verhalten handeln, dass keiner speziellen Therapie bedarf, so wird nur die Verhaltensberatung abgerechnet. 

Wichtig: Ein vorheriger Tierarztbesuch ist zwingende Voraussetzung für eine Tierverhaltenstherapie, um mögliche körperliche Erkrankungen abzuklären! Vor allem plötzlich auftretende Verhaltensänderungen sind häufig ein Anzeichen für Erkrankungen, die tierärztlich behandelt werden müssen. Worauf Sie bei einem Tierarztbesuch achten sollten und welche Untersuchungen sinnvoll sind, erkläre ich Ihnen auch gern vorab in einer Gesundheitsberatung.

Übrigens: Eines der bekanntesten Verhaltensprobleme bei Katzen ist z.B. die Phobie vor dem Tierarzt und der Transport mit der Transportbox dorthin. Was viele Tierhalter als gegeben hinnehmen, bedeutet aber puren Stress und enorme Ängste für die Katze! Mit einem gezielten Transportkorb-Training und dem dazugehörigen Medical Training lassen sich solche extremen Phobien wieder in den Griff bekommen und einen stressarmen Tierarztbesuch ermöglichen! Beide Trainingsmethoden können unter der Katzenverhaltenstherapie gebucht werden.


Als ausgebildete Tierpsychologin biete ich Tierverhaltenstherapien für folgende Tierarten an:

Die Therapieabläufe umfassen folgende Inhalte:

🐈 Katzenverhaltenstherapie: 129,- €*

  • Erstgespräch inkl. Anamnese (Erhebung der Vorgeschichte)
  • Verhaltensanalyse
  • Diagnose/n
  • Therapieplan mit Sofort-, Langzeit- und Managementmaßnahmen, Therapieformen, Training
  • Kontrollmaßnahmen (Telefonate, Hausbesuche, Video-Aufzeichnungen)


🐇 Kaninchenverhaltenstherapie: 69,- €*

  • Erstgespräch inkl. Anamnese (Erhebung der Vorgeschichte)
  • Verhaltensanalyse
  • Diagnose/n
  • Therapieplan mit Sofort-, Langzeit- und Managementmaßnahmen, Therapieformen, (Training)
  • Kontrollmaßnahmen (Telefonate, Hausbesuche, Video-Aufzeichnungen)

🐕 Hundeverhaltenstherapie: 99,- €*

  • Erstgespräch inkl. Anamnese (Erhebung der Vorgeschichte)
  • Verhaltensanalyse
  • Diagnose/n
  • Therapieplan mit Sofort-, Langzeit- und Managementmaßnahmen, Therapieformen
  • Kontrollmaßnahmen (Telefonate, Hausbesuche, Video-Aufzeichnungen)
  • Bitte beachten Sie, dass ich kein Hundetraining anbiete! Bei erforderlichen Trainingsmaßnahmen kann ich entsprechende Hundeschulen/-trainer weiter empfehlen

Tierverhaltenstherapie verbindlich buchen

Buchen Sie hier Ihre gewünschte Beratung und ich melde mich umgehend bei Ihnen zurück.

Die Berechnung für eine Tierverhaltenstherapie beginnt mit meiner Einschätzung, ob eine Verhaltenstherapie angebracht ist oder ob es sich um arttypisches Verhalten handelt (hier würde nur der Preis für eine Verhaltensberatung anfallen). Sollten Sie sich sicher sein, dass eine Verhaltenstherapie erforderlich ist, können Sie diese hier direkt buchen.

Der jeweilige Preis ist als zeitunabhängiger Komplettpreis anzusehen und beinhaltet alle oben genannten Therapiemaßnahmen. Sollte die Beratung darüber hinaus fortlaufen oder eine weitere Beratung gewünscht werden, so wird jede angefangene halbe Stunde mit je 19,- €* zusätzlich berechnet.

Möchten Sie zwei unterschiedliche Beratungsangebote mit einander kombinieren, schreiben Sie mir gern über das Kontaktformular. 

*laut §19 UStG Kleinunternehmerregelung umsatzsteuerbefreit & zzgl. evtl. Fahrtkosten.